Allein sein und dann auch noch im Pärchenkosmos systematisch abgelehnt werden — wie haltet ihr die doppelte emotionale Last aus?
Hallo zusammen, ich brauch mal ein Ventil weil mir grad alles zu viel ist. Ich bin 39, lebe seit vier Jahren allein nach einer Trennung, hab das eigentlich emotional verarbeitet, hab nen guten Job, gute Freunde, mein Leben funktioniert. Aber abends, wenn ich auf Joyclub durchscrolle und mal wieder zur Statistik werde, kommt diese doppelte Last hoch. Erstens das Alleinsein an sich, was ja eh schon ein Thema ist. Und dann zweitens noch das systematische Abgewiesen-Werden in einer Welt die ich mir als Trost vorgestellt hatte. Es ist nicht der eine Schmerz, es ist die Verdopplung. Alle anderen suchen Pärchen oder Bull-Anwärter mit zehn Jahren Erfahrung, niemand sucht einfach einen Mann. Wie verarbeitet ihr das ohne in Verbitterung zu kippen oder in eine reine Misogynie-Spirale die ich auf Reddit bei anderen gesehen hab? Ich will diese Welt nicht hassen, ich will mich darin halt nicht so unsichtbar fühlen.