Eine Solo-Frau wird gefeiert, ein Solo-Mann ignoriert — wie redet man über diese Asymmetrie ohne in Männerrechtler-Argumente zu kippen?

Hi zusammen, ich versuch ein heikles Thema aufzumachen ohne in eine Ecke zu kippen die ich selber nicht aushalten würde. Mir fällt seit langem auf wie krass asymmetrisch die Pärchenwelt mit allein-anwesenden Männern und allein-anwesenden Frauen umgeht. Eine Solo-Frau wird umworben, ihr werden Drinks ausgegeben, sie wird das "Unicorn" genannt, sie hat die freie Auswahl. Ein Solo-Mann wird grundsätzlich misstrauisch beobachtet, muss sich beweisen, bekommt höchstens nach Wochen ne Antwort. Ich verstehe historisch die Gründe (Sicherheit für die Frau, schlechte Erfahrungen mit übergriffigen Männern, etc) und ich will diese Realität nicht wegdiskutieren. Aber gleichzeitig spür ich diese Asymmetrie sehr deutlich und sie ist emotional erschöpfend. Wie redet ihr drüber ohne dass es in Männerrechtler-Argumente kippt, die ja oft das Gegenteil von dem erreichen was sie wollen? Gibt es eine Sprache für diese Realität die fair ist und nicht reaktionär? Würd mich freuen über durchdachte Antworten von beiden Seiten.

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