Aus Spielpartnern sind Freunde geworden — wir mögen sie inzwischen nüchtern beim Brunch lieber
Anfangs war das ganz klar ein Spiel-Kontakt, wir haben uns vielleicht alle drei bis vier Wochen zum gemeinsamen Abend getroffen, das hat super geklappt. Aber irgendwann ist was Komisches passiert: wir haben angefangen sonntags zusammen brunchen zu gehen, am Isemarkt rumzulaufen, einfach Zeit miteinander zu verbringen ohne dass sich daraus zwingend was anderes entwickeln muss. Und jetzt merken wir — wir mögen die zwei beim Eierkuchen mit Filterkaffee inzwischen fast lieber als im Schlafzimmer. Es ist nicht so dass das Spielen schlecht wäre, gar nicht, aber die Freundschaft ist plötzlich das, was uns trägt. Geht es anderen Pärchen genauso? Wie geht ihr damit um wenn aus „Spielpartnern'' echte Freunde werden — verändert sich das Treffen-Format dann automatisch oder muss man das aktiv aushandeln? Ich frag mich auch ob man dann irgendwann gar nicht mehr miteinander schläft und ob das dann komisch wird oder einfach natürlich.