„Letzter Tausch' als Abschlussritual — sinnvoll oder selbstquälerisch? Wir haben am Esstisch beschlossen aufzuhören. Beide einverstanden, beide ruhig, beide ein bisschen wehmütig. Jetzt sitz ich auf der Couch in Köln und überleg laut: soll man so was mit einem letzten gemeinsamen Abend mit einem Pärchen abschließen, ganz bewusst als Schlusspunkt? Wie eine Art Verabschiedung? Mein Mann findet das romantisch und passend. Ich frag mich ob ich am nächsten Tag heul wie ein Schlosshund oder ob es tatsächlich befriedend ist. Hat das jemand gemacht? Wenn ja — habt ihr es dem anderen Pärchen vorher gesagt dass es ein Abschluss ist, oder wäre das zu viel Druck auf den Abend? Und wie hat sich der nächste Morgen angefühlt? Ich will nicht dass mein Schluss eine offene Wunde wird, aber ich will auch nicht dass er ein peinliches Ritual ist über das ich später nur den Kopf schüttle.