phantomgefühl morgens nach übernachten — kennt das jemand?
wir (er 41, ich 38, köln) haben jetzt nach ungefähr fünfzehn übernachtungs-treffen ein muster bei mir festgestellt: jeden morgen nach so einer nacht, wenn wir wieder zuhause sind, hab ich für ein zwei tage ein gefühl als würde mir was fehlen. wie wenn man von ner langen reise heimkommt und das eigene bett kurz fremd ist, nur umgekehrt — ich vermisse die viert-stellung im bett, die andere atmung im raum, das andere kissen. es ist kein verliebtsein, das hatten wir mal getrennt diskutiert und ich glaub das ist es nicht. es ist eher wie ein phantom-schmerz, eine erinnerung des körpers an etwas das jetzt fehlt. mein mann hat das nicht. er ist morgens nach so ner nacht eher froh wieder in unserer routine zu sein. ich hingegen brauche zwei tage um mich „wieder zu sammeln'. das ist nichts schlechtes, aber es macht mir auch ein bisschen sorgen — bin ich für sowas eig. nicht geeignet, oder ist das normal? haben andere frauen oder männer dieses spezifische gefühl auch?