Tantra-Workshops gegen Bezahlung — Schnittmenge mit dem Pärchenleben oder eigene Welt?
Im Netz gibts Anbieter in Konstanz, Zürich, München, und manche kosten richtig Geld — 800 Euro pro Pärchen für ein Wochenende ist keine Seltenheit. Inhaltlich klingt vieles spannend, anderes esoterisch, manches schlicht teuer. Mich beschäftigt aber die Frage — wo verläuft die Linie zwischen einem Workshop wo zwei Lehrer professionell anleiten und im weitesten Sinn ein Bezahl-Setting mit körperlicher Nähe entsteht, und einem klar lifestyle-orientierten Treffen? Ich frage nicht ob Tantra-Workshops Sexarbeit sind, das wären sie nicht, aber sie sind ein bezahlter Raum mit körperlicher Berührung. Habt ihr sowas gemacht, hat es eurem Pärchenleben was gebracht, und wie reflektiert ihr die Bezahlung dabei?