Ex-Zügin Jehovas, jetzt mit mim Maa i de Pärchen-Szene. Vom usgschlossne Glaubessystem zu radikaler Offeheit — wie macht me das
I bi mit 27 us de Zügine Jehovas usträte, vor neu Jahr. D'Famili het mer abbroche (Shunning, wie das det heisst), i ha alles verlore: Eltere, Gschwüschterti, Fründe, mini ganzi Wält. I ha lang dra gschluckt. Mit 32 han i mim jetzige Maa kenneglehrt, är isch nie i ere Sekte gsi, är het mir gholfe wieder Vertraue z'lehre. Vor füf Jahr hend mer ahgfange, üs für d'Pärchen-Szene z'interessiere, sit zwöi Jahr aktiv. Was mer beschäftiget: i ha vo eim absolut rigide System mit klare Regle gwächslet i e Welt, wo i alli Regle sälber mues definiere. Das isch wunderschön und überforderet mi gliichzitig. Han i Glück gha, oder isch es e bekannts Muster, dass Ex-Hochkontrolle-Religion Lüt sich i nicht-monogamen Setups wiederfinde, well sie endlich uusprobiere chönd was sie sälber wend?