"Spirituell aber nüd religiös" — d'Schnittmenge vo Tantra und Pärchen-Szene, isch das gsund oder eskapistisch
Mer beidi sind us konservative Familie usträte vor zää Jahr (i evangelikal, mini Frau jüdisch-traditionell). Mer hend üs lang als "spirituell aber nüd religiös" identifiziert — Yoga, Meditation, Workshops, ab und zue Aboe-Zeremonie, Tantra-Wuche-Änd. Sit drü Jahr sind mer i de Pärchen-Szene und d'Schnittmenge mit em Tantra-Milieu isch grösser als mer dänkt hend. Manchmal frage mer üs aber: isch das wirklich e tüferi spirituell Praxis, oder verklädet sich da Lustsuechi als "Bewusstseinsarbeit"? D'Sprooch vo de Tantra-Welt isch wunderschön, aber au ufzbliase. Hender ihr d'Erfahrig, dass sich ehrlichi Spiritualität und nicht-monogami Praxis vertragen? Oder isch das chli Marketing für etwas was eifach Lustsuechi isch? I will nüd hoochnäsig wirke, i frage ehrlich nach.